VPAC

Das VPAC-Messverfahren dient zur quantitativen Gasleckverlust Messung ( Liter/min bzw. Tonnen /Jahr ) in quasi geschlossenen Ventilen. Es wurde von British Petroleum (BP) entwickelt und wird in Produktionsanlagen von Raffinerien, Erdölbohrinseln, und in der chemischen Industrie eingesetzt.

Normalerweise verursachen nur 1-5% aller Ventile in einem Werk den Hauptanteil der gesamten Gas-Verluste. Durch den Einsatz des VPAC-Systems erreicht man schnell eine Übersicht über die lecken Ventile und den Gasverlust/Ventil. Durch Einsatz des VPAC Systems werden lt. Betreiberangaben kurzfristig Einsparungen von 100.000 bis 3 Mil. € pro Jahr erreicht.

VPAC ermöglicht :

  • Gas-Verluste beträchtlich einschränken
  • (Gas) Emissionen zu reduzieren
  • Fackel-Anlage und Recovery Speichersystem freihalten
  • Abschaltzeiten-Zeit reduzieren
  • Verbesserung der Instandhaltungsplanung, Beitrag zur Sicherheit

Die Datenbank von British Petroleum, erstellt zur quantitativen Gas-Verlustberechnung, basiert auf 6 Jahren Entwicklung und Messung an 800 'lecken' Ventilen. Ab 1996 wurden durch BP und Shell weitere Forschungen an Ventilen im Labor,- Produktionsanlagen und auf Erdölbohrinseln durchgeführt. Dabei wurden auch sehr grosse Ventile (bis 36"), für Gas-und Flüssigkeitslecks geprüft. Diese Forschungserweiterung wurde auch zur Beurteilung von Emergency ShutDown Valves ( ESDV) durchgeführt. Das Verfahren wurde angepasst und die Datenbank erweitert. Es ermöglicht die VPAC Messung anstelle der aufwendigen ESDV Prüfungen ( SI-1029 ) . Betreiber berichten von Einsparung bis 400.000 €

Über 250 VPAC Systeme werden heute weltweit eingesetzt . Die Messung pro Ventil dauert nur ca. 10 sec. Das VPAC ist tragbar und Ex-geschützt.

Weitere Information unter www.pacuk.co.uk/


Physical Acoustics

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Last update: 16-09-2003